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KIENE

Kurzinfo

Spezialität
Bio-Fleisch
vom Highlander Cattle Rind

Hofverkauf
Mo. – Fr. 17 bis 19 Uhr
Sa. 09 bis 19 Uhr
Hofverkauf
Alte Dorfstr. 31,
24321 Behrensdorf

Kontakt
highlanderhof.de
info(at)highlanderhof.de
04381 1821

Ein paar Fragen Familie Kiene,

Wie kommt man als Banker auf die Idee, Highland Cattle zu züchten und seit wann seit Ihr am Markt?

Zweimal habe ich in meinem Leben umgesattelt – erst ein Seemannsberuf, dann Banker und mit den Rindern fingen meine Frau und ich nebenberuflich an. Schnell merkten wir, dass dies uns liegt: Natur, Tiere, Landschaftspflege und die dafür idealen Partner, waren die genügsamen Highland Cattle. Aus der Leidenschaft wurde mein Hauptberuf und längst sind wir auch ein BIO-Betrieb. 2015 feierten wir 30-jähriges Jubiläum. Über die Jahre lernt man viel, was auf keiner Universität gelehrt wird.

Was hat sich aus dieser Idee entwickelt und was bietet Ihr an?

Im Gegensatz zu manchem heutigen Start-Betrieb standen uns am Anfang nur 9 ha eigenes Weideland zur Verfügung. Wir pachteten ein paar Wiesen in Behrensdorf dazu und fingen mit der ersten Rindern an. Heute stehen unsere Tiere vor allem auf Naturschutz- und Landschaftsschutzflächen im gesamtem Kreis Plön, im Kreis Ostholstein und im Kieler Raum. Wir sind ein geschätzter Partner der öffentlichen Hand und anderer Organisationen, die erkannt haben, dass eine extensive, ganzjährige Beweidung manch einem Biotop auf natürliche Art hilft, seine wertvollen Eigenarten zu bewahren. Unsere Tiere leben dort sozusagen halbwild und in stabilen Mutterkuhherden, wie es ihrer Natur entspricht. Im Hofladen bieten wir Fleisch und Wurst von unseren Tieren an – die nur von Weiden gefressen haben, auf denen nicht einmal gespritzt oder künstlich gedüngt wird. Das Fleisch ist von Natur aus mager mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Was gibt es Neues vom Highlanderhof zu berichten?

Seit ein paar Jahren züchten wir neben den Highlandern auch noch das in Deutschland und der Welt seltene English Longhorn. Sein Fleisch soll besonders zart und schmackhaft sein. Um es selbst herausgefunden zu haben, ist es noch zu früh. Unsere Tiere dürfen behutsam und in Ruhe aufwachsen, und wenn es gute Zuchttiere sind, verkaufen wir sie natürlich lieber lebend.
Stolz sind wir auch auf unser buntes Eiersortiment von unserer abwechslungsreichen Schar Hühner. Türkisgrün, Oliv, Weiß, Rosé oder Schokoladenbraun – unsere Eier sind ganz natürlich kunterbunt. Das gelingt nur, wenn man keine einheitliche Hochleistungs-Genetik hält. Alles natürlich aus Freilandhaltung und Bio.
Immer mal wieder richten wir auch Veranstaltungen aus, bei denen man neben feinen Leckereien vom Highlandrind auch gute Gespräche führen kann. Zum Beispiel im Oktober in Zusammenarbeit mit Genießerland, einem Projekt der Stiftung Naturschutz, oder unser nächstes großes Event, unser Jubiläums-Hoffest, am 23. August 2015. Nähere Informationen gibt es auf unserer Homepage.

Was haltet Ihr von regionalen Netzwerken?

Regionale Netzwerke halten wir für eine gute Sache, wenn die Selbstkontrolle stimmt. Wer Mitglied werden möchte, sollte auch wirklich aus der Region kommen und in der Region den Schwerpunkt seiner Wertschöpfung haben. So erwartet es der Kunde, und so halten wir es für fair. Vielen Kunden ist es wichtig, dass Unternehmen unterstützt werden, die in der Nähe zu Hause sind. Nicht alles, was aus der Region ist, ist natürlich per se gut. Da gehören noch mehr Qualitätskriterien dazu. Das zu garantieren ist Aufgabe der Selbstkontrolle.
Mit unseren Berufskollegen, mit denen wir Zuchttiere austauschen oder Vermarktung organisieren, können wir als größere Interessengruppe mehr erreichen als allein. Mit der Gastronomie zusammen zu arbeiten, bietet Landwirten wie uns, deren Tiere Jahre brauchen, um ausgewachsen zu sein, eine gewisse Sicherheit, dass wir Abnehmer finden, und die Gastronomie ihrerseits kann lückenlose Herkunft bei bestem Gewissen garantieren. Sie kann auch mal eine Anfrage weiter leiten, sogar Besichtigungen unserer Tierhaltung sind möglich. Verbraucherfreundlicher geht es kaum. Jeder Beteiligte profitiert davon. Wer nur auf billig guckt und bei Großkonzernen einkauft, hat diese Möglichkeiten nicht.
Wir sind in einigen Netzwerken Mitglied. Besonders hervorheben möchte ich:
die Nordbauern e.V., www.nordbauern.de. Die Partnerschaft mit Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V. www.feinheimisch.de . Sehr gern bin ich selbst Mitglied bei dem Turmhügelburg-Verein in Lütjenburg www.turmhuegelburg.de der gelegentlich Tiere braucht, um seine schönen Mittelalter-Events anschaulich zu beleben. Wir helfen Tierparks aus, wenn kurzfristig Ausstellungstiere gebraucht werden und freuen uns, wenn wir mal zwei Schweinchen von denen bekommen, damit die Kinder unserer Feriengäste auch so was erleben und streicheln können. Bei den Crown Hunters Pipes & Drums Schwartbuck e.V. sind wir Mitglied. Sie werden auf unserer Jubiläumsveranstaltung wieder dabei sein. Bio-zertifiziert zu sein ist für uns genauso wichtig wie unsere Mitgliedschaft in Tierschutzorganisationen wie zum Beispiel ProVieh – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung und gute Kontakte zu Naturschutz- und Umweltschutzverbänden.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?

Wir wünschen uns eine friedliche Zukunft für dieses Land, das so viel erreicht hat und nicht vergessen darf, dass nur dort, wo Menschen ohne Sorge um das eigene Leben, die eigene Existenz die Chance haben, sich darum zu kümmern, dass es der Natur und den Tieren auch gut geht.

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