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MUHS

Kurzinfo

Spezialität
Erzeugnisse vom Schwein

Märkte
Kiel/ Exerzierplatz
Schönberg
Plön

Hofverkauf
Dienstag 9:00 – 13:00 Uhr
Freitag 14:30 – 18:00 Uhr
Im Dorfe 4
24217 Krummbek

Kontakt
hofschlachterei-muhs.de
info(at)hofschlachterei-muhs.de
04344 1278

Ein paar Fragen Familie Muhs,

Seit wann bewirtschaftet Ihre Familie den Hof und betreibt eine Hofschlachterei?

Meine Großeltern begannen 1923 mit dem Verkauf von Mettwurst und Schinken aus einem Selbstversorgerhaushalt heraus auf dem Kieler Wochenmarkt. Das kam so gut an, dass es von Jahr zu Jahr mehr wurde und der Hof mit der eigenen Schlachterei daraus erst entstand. Über 90 Jahre wurde diese Hofschlachterei Stück für Stück erweitert und immer wieder modernisiert.
Wann haben Sie auf BIO umgestellt und was waren die größten Herausforderungen der letzten Jahre?

1992 sind meine Frau und ich in den Betrieb meiner Eltern eingestiegen. Wir haben sofort mit der Umstellung auf Einhaltung der Bio-Richtlinien in allen Bereichen – vom Ackerfutterbau bis zur Wurstherstellung – begonnen. 1995 war mit dem Umbau des letzten Stallabschnitts nach den Kriterien der artgerechten Tierhaltung dieser Prozess abgeschlossen. Eine der größten Herausforderungen war die Erhaltung der Schlachtlizenz auf dem Hof, da ab 2010 EU-Richtlinien umgesetzt werden mussten, die vorher nur für große Schlachthöfe galten. Die Schlachtung ohne Transportstress für die Tiere ist wesentlich für den Tierschutz und für die Fleischqualität gleichermaßen. Auch das Herstellen von Brühwurst ohne Phosphat- oder Citrat-Zusatz wird durch die traditionelle „Warmfleischverarbeitung“ bei eigener Schlachtung der Tiere ermöglicht.

Was gibt es sonst noch Wissenswertes über Ihren Hof?

Das Motto unserer Vorgänger: „mach lieber nur wenig, aber das mache gut“ ist geblieben. Statt Mengenwachstum streben wir immer weitere Qualitätsverbesserungen an. Dazu gehört auch der soziale Bereich. So existiert seit 15 Jahren ein eigener Bauernhofkindergarten, von wo aus Kinder frühzeitig die Abläufe in Landwirtschaft und Tierhaltung mit allen Sinnen miterleben können.

Mit wem arbeiten Sie zusammen und was halten Sie von regionalen Netzwerken?

Produzieren und Vermarkten in einer Region war schon immer die Grundlage unseres Hofes. Damit Kreisläufe wie in der Natur erhalten bleiben, arbeiten wir mit dem 6 km entfernten Schillerhof in Wisch zusammen: Getreide, Stroh und Klee-Gras kommen auch von dort in unseren Stall, Mist geht als Dünger auf diese Flächen zurück. Viele Maschinen für den Ackerbau nutzen wir gemeinsam.
Rinder und Schweine kommen auch von Biobetrieben aus den Nachbarorten zu uns. Sie werden mindestens 3 Tage vor der Schlachtung bei uns aufgestallt. So kooperieren wir schon seit über 20 Jahren mit dem Bio-Mutterkuh-Betrieb Koch, ebenfalls in Wisch. Unsere meisten Schlachtrinder kommen aus dieser vorbildlich geführten Limousin-Herde.
Diese langjährigen Beziehungen sind sehr beständig und geben Sicherheit.

Was würden Sie sich von der Zukunft wünschen?

Es wäre sehr schön, wenn möglichst viele regionale Wirtschaftsstrukturen neu entstehen oder erhalten werden. Hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen, weniger Transportverkehr und überschaubare Produktionsprozesse sind unserer Meinung nach wertvolle Vorteile.

passendes Rezept:

Birnen Bohnen und Speck

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